Was ist eine zweilagige Bewehrung?

Eine zweilagige Geogitter-Bewehrung wird meist im Bereich von einem sehr schlechten Untergrund eingesetzt. So sind typische Einsatzgebiete moorige oder sumpfige Untergründe, lehmige Stauhorizonte mit ständiger Durchnässung oder feinkörnige schlecht tragfähige Böden. Im ersten Schritt erfolgt die Bewehrung durch ein Kombigitter mit einer Trenn- und Filterlage. Darauf wird mit leichtem Gerät eine 40 cm hohe Schüttlage aus gemischtkörnigem Boden zur Stabilisierung eingebracht. Im zweiten Schritt erfolgt die weitere Verlegung eines Geogitters mit der anschließenden zweiten Schüttlage von ca. 40 cm. Somit erfolgt durch das Geogitter in der Lage und zwischen den Geogitterlagen durch eine Art "Gewölbeeffekt" eine Versteifung die eine ausreichende Tragfähigkeit für z. B. Baugeräte ausweist.